Sinkstückeinbau


Großflächige Sinkstücke werden heute innerhalb kürzester Zeit und mit großer Genauigkeit mechanisch abgesenkt. Dazu wird das Sinkstück schwimmend zur Baustelle befördert, dem Halteponton mit dem Senkrohr übergeben und mit dem Senkbalken des Steinstürzers verbunden. Mit Hilfe eines Satellitennavigationssystems (DGPS) wird das Sinkstück in die exakte Position gebracht. Anschließend wird der gegen die Stromrichtung verankerte Senkbalken auf die Sohle abgelassen.
Es folgt die Absenkung des Sinkstücks mit Ballast in Form von Schüttsteinen. Die Ballastierung erfolgt durch einen Steinstürzer. Während der Steinstürzer großflächig über das Sinkstück fährt, werden die Steine durch hydraulisch angetriebene Schilde gleichmäßig abgeschoben. Ist der Absenkvorgang beendet, werden Senkbalken und Senkrohr unter Wasser entriegelt und wieder hochgehoben. Anschließend werden Schüttsteine in der geforderten Stärke mit dem Steinstürzer oder einem Stelzenponton auf dem Sinkstück eingebaut.

Anwendungsbereiche:
  • Deichschlussarbeiten
  • Untergrundstabilisierung für den Bau von Buhnen, Leitdämmen und Molen
  • Fußsicherung von Böschungen
  • Sohlensicherung bei Sperrwerken, Wehren, Schleusen, Leuchttürmen und Bohrinseln
  • Kolkschutz